Dies ist die Website der Ombudsstelle Hamburg in der Kinder- und Jugendhilfe.
Zurzeit befinden wir uns noch
im Aufbau. Deshalb können wir Anliegen aktuell nur für die Bezirke Hamburg-Mitte und Wandsbek bearbeiten. Bis wir auch in allen anderen Bezirken Ombudsteams aufgebaut haben, bieten wir allen eine telefonische Erstberatung an.

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 Was ist Ombudschaft? Der Begriff „Ombud“ ist aus dem Altnordischen abgeleitet. Er bedeutet „Auftrag, Vollmacht“. Ombudschaft ist eine besondere Form des Umgangs mit Konflikten, Streitfällen und Beschwerden. Ombudschaft informiert, berät und unterstützt unparteiisch und unabhängig. Bei Ombudschaft in der Kinder- und Jugendhilfe geht es um die Stärkung der Rechte von Kindern, Jugendlichen und ihren Eltern/Sorgeberechtigten. 

Stärkung von Kinder- und Jugendrechten​

Ziel der neu gegründeten Ombudsstelle Hamburg in der Kinder- und Jugendhilfe "OHA! Verstärker für Kinder- und Jugendrechte" ist, junge Menschen und ihre Familien bei der Wahrung und Durchsetzung ihrer Rechte in der Hamburger Kinder- und Jugendhilfe zu unterstützen und zu stärken. Dazu informieren und beraten wir junge Menschen und ihre Familien über Rechte und Verfahrensweisen in der Kinder- und Jugendhilfe und unterstützten die Ratsuchenden bei der Vermittlung und Klärung von Konflikten. Unsere Beratungen sind kostenfrei und vertraulich. Wir arbeiten unabhängig vom Jugendamt und freien Trägern der Jugendhilfe. Die Ombudspersonen beraten und begleiten ehrenamtlich und sind in bezirklichen Teams organisiert. 

Das Recht auf Beratung ist im neu verabschiedeten §9a SGB VIII verankert und umfasst sowohl die Beratung zu allen Anliegen bzgl. der Leistungsgewährung (im Kontakt mit dem Jugendamt), als auch zur Durchführung einer Hilfe durch einen freien Träger.

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 Abbau von Machtasymmetrien

Wir verstehen uns auch als fachpolitische Akteurin im Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendhilfe und erarbeiten Empfehlungen und Anregungen um partizipative Beteiligungsrechte von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen und ihren Familien zu stärken. Dadurch sollen bestehende Machtasymmetrien in der Kinder- und Jugendhilfe aufgezeigt und abgebaut werden. Hierzu werden Fachveranstaltungen, Fortbildungen und Workshops durchgeführt, um die Ziele und Inhalte der ombudschaftlichen Tätigkeiten bekannter zu machen und um im Austausch mit dem Arbeitsfeld der Kinder- und Jugendhilfe strukturelle Hindernisse zu erkennen sowie gemeinsam mehr Teilhabe junger Menschen bzw. der Anspruchsberechtigten zu erwirken.