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Aktuelles

Aktuelles von OHA! Verstärker für Kinder- und Jugendrechte Ombudsstelle Hamburg:


Junge Menschen und ihre Familien haben – insbesondere im Falle der Inanspruchnahme von Leistungen nach dem SGB VIII – einen Anspruch auf Beratung und Unterstützung bei der Regulierung von Konflikten mit öffentlichen und freien Jugendhilfeträgern sowie der Realisierung ihrer diesbezüglichen Rechte. Dies stellt einen unhintergehbaren Fortschritt in der Jugendhilfeentwicklung dar, der in Zeiten zunehmender gesellschaftlicher wie lebensweltlicher Konfliktlagen durch unbedachte steuerungspolitische Kalküle nicht konterkariert werden darf. Deshalb sollte die Neuausschreibung der bisherigen Ombudsstelle noch einmal überdacht und Wege für eine verlässliche zukünftige Kooperation der Beschwerdestrukturen in beiden Leistungsbereichen entwickelt werden.

Das gesamte Statement gibt es hier:


Logo vom Team Junge Menschen bei OHA! und QR-Code zur Petition

Anfang April wurde uns vom Amt für Familie mündlich mitgeteilt, dass die Absicht gibt, die Trägerschaft für die Ombudsstelle in der Kinder- und Jugendhilfe „OHA! Verstärker für Kinder- und Jugendrechte“ ab 2027 neu auszuschreiben. Dies hat der Senat in einer schriftlichen kleinen Anfrage nun bestätigt (Drucksache 23/4375).


„Eine Neuausschreibung würde das seit knapp 5 Jahren bundesweit vorbildliche System der Ombudschaft sowie den vorangegangenen mehrjährigen Prozess der Entwicklung unter Beteiligung der Bezirke, der Enquete-Kommission „Kinderschutz und Kinderrechte weiter stärken“ sowie die darauf aufbauenden Beschlüsse der Bürgerschaft faktisch in Frage stellen – selbst, wenn dies möglicherweise nicht beabsichtigt ist“,

so die Einschätzung des Vorstandes des Bundesnetzwerks Ombudschaft (BNO).


Das Team junger Menschen von OHA! hat nun eine Petition gestartet, mit dem Ziel den Verbleib der Ombudsstelle beim VKJH e.V. und damit das Weiterbestehen von OHA! als Projekt zu sichern.

Wir sind begeistert von so viel Engagement und freuen uns über weitere Unterstützung.


Hier geht es zur Petition:

 

Mehr Informationen zu diesem Thema und den aktuellen Stand folgen.

Hamburg, 19. Juni 2026 – Der Verband für Kinder- und Jugendarbeit Hamburg e.V. (VKJH) warnt vor einer existenziellen Krise. Ohne eine verbindliche Finanzierungszusage für seine Geschäftsführungs, Verwaltungs- und Verbandsstrukturen bis Ende Juni sieht sich der Verband nicht mehr in der Lage, seine Trägerschaften dauerhaft aufrechtzuerhalten. Die Folgen würden weit über den Verband hin-ausreichen und zentrale Bereiche der Hamburger Kinder- und Jugendhilfe treffen.


Die gesamte Pressemitteilung findet Ihr hier:



Wir freuen uns über erste Solidaritätsreaktionen:


Fachvorstand Erziehung, Bildung und Soziale Arbeit ver.di Hamburg


SOAL Alternativer Wohlfahrtsverband


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